Mutter werden - Frau seinTellerrand

Stillstand ist Teil des Fortschritts und 16 weitere Dinge, die mich 2017 lehrte

Heute verabschiede ich bewusst das vergangene Jahr.

Dieses Jahr gestalte ich die Rauhnächte das erste Mal sehr bewusst mit Meditation, Innenschau und ehrlicher Formulierung meiner Wünsche statt Vorsätze. Dabei erkenne ich, wie ich mich seit dem Mama-sein schon entfaltet habe. Wie ich gewachsen bin. Die intensive Auseinandersetzung lässt mich mich selbst leichter anerkennen und weiter wachsen. Ich fühle Stolz. Und Zuversicht.

Die letzten Monate des Jahres 2017 waren für mich und meine Familie sehr kräftezehrend und stressig, aber im gleichen Moment auch mit Erkenntnissen und Klarheit verbunden. Es ist das Geburtsjahr unseres Sohnes, der uns immer reich sein lässt und voran treibt, wie seine Schwester. 

So viele Abschiede haben wir in diesem Jahr betrauert, menschliche und andere. So viele Neubeginne, Impulse und Veränderungen bewirkt.

Was das Jahr 2017 uns als Familie lehrte:

  • Mutter und Eltern von nicht mehr nur einem Kind, sondern zweien zu sein, ist unglaublich anders und fordernd.
  • Wir besitzen als Eltern die Kraft, eine unüberwindbare Schutzmauer zu bilden und für unsere Kinder und uns selbst ein zu stehen.
  • Unsere Partnerschaft ist tief gefestigt und als Paar und Eltern sind wir kompetent im Umgang mit Krisen.
  • Eine sogenannte Eingewöhnung in der Kita kann sehr bindungsnah und familienorientiert gestaltet werden.
  • Geschwister können so unterschiedlich und gleichzeitig so eng verbunden sein.
  • Das Aufwachsen-sehen eines Babys mit einem großen Geschwisterkind ist noch schöner, als ein einzelnes Baby aufwachsen zu sehen.
  • Es braucht sehr wenig, um im Leben wirklich zufrieden zu sein.

Als Familie mit kleinen Kindern brauchen wir Unterstützung, Hilfe und Rückhalt und dürfen dies einfordern.

Was mich das Jahr 2017 beruflich lehrte:

  • Soziale Netzwerke können als gewinn-bringende Werbeplattform, zum fachlichen Austausch und zum netten Plaudern mit Freund*Innen genutzt werden. Müssen sie aber nicht.
  • Die Arbeit in einer Stillgruppe ist in vielerlei Hinsicht und für alle Beteiligten bereichernd.
  • Eine professionelle (Online)- Selbstständigkeit ist (für mich) nicht „nebenher“ stemmbar und benötigt einige Struktur, auch wenn das bei „den anderen“ nicht so scheint.
  • Ich möchte arbeiten, wirken, mich verwirklichen, unterstützen und verändern.

Stillstand ist Teil des Fortschritts.

Was mich das ereignisreiche Jahr 2017 persönlich lehrte:

  • Mein Bauchgefühl und meine Intuition täuschen mich nie und ich kann immer darauf vertrauen.
  • Ein Mensch kann bindungsnah, nach seinen Bedürfnissen und denen seiner Nahestehenden in tiefer Würde in den Tod begleitet und verabschiedet werden.
  • Eine kraftvolle selbstbestimmte Geburt ist Orts-unabhängig.
  • Meine Kinder werden immer frühgeboren bleiben, ich kann und muss es nicht mehr verändern.
  • Wie ich meine Mutterschaft bisher gelebt habe, war richtig.
  • Ich brauche doch Exklusivzeit für mich. Huch?

Ich bin geliebt. Ich bin richtig. Ich bin genug. Und du auch.

Ich wünsche dir und deinen liebsten Menschen, Tieren und weiteren Seelen einen besinnlichen Jahresabschluss und Zufriedenheit im neuen Jahr. Denn das ist worauf es ankommt. Nicht Perfekt sein, nicht immer glücklich sein. Nur Zufrieden sein.

Was hast du im Jahr 2017 gelernt?

Hab es schön,

Deine Jana Pereira Mendes*

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Jana Pereira Mendes

Sozialpädagogin B.A. I Mama *2014 *2017 I Bloggerin - Schreibt und berät zu den Themen Bindung & Beziehung, Selbstverantwortung und Selbstfürsorge, natürliche Familienpflege, (Mutter-) Milch Ernährung nach Bedarf uvm.

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